Diagnose mit Hilfe bildgebender Verfahren

Zur Diagnosestellung steht dem Orthopäden ein breit gefächertes Instrumentarium zur Verfügung. Dazu gehören auch die bildgebenden Verfahren. Das sind in erster Linie Röntgenuntersuchungen und Ultraschall, aber auch aufwendigere Methoden wie die Computer- oder Kernspintomographie.

Die Kernspintomographie oder Magnet-Resonanz- Tomographie (MRT) ist vor allem dazu geeignet, auch nichtknöcherne Körperstrukturen wie etwa Gewebe und Bänder darzustellen. Dadurch ist diese Technik der normalen Computertomographie (CT) oder anderen bildgebenden Verfahren wie Röntgen überlegen. Bei den meisten Rückenleiden sind – falls überhaupt erforderlich – gewöhnliche Röntgenaufnahmen vollkommen ausreichend. 

Die entsprechenden Geräte muss der Orthopäde nicht unbedingt selbst in der Praxis haben. Er kann Sie für diese Untersuchungen an einen Facharzt überweisen. Die Interpretation der dort erstellten Bilder übernimmt dann wieder der Orthopäde, in Anlehnung an den Bericht des Radiologen.

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