Gesunde Snacks für Ihr Kind

Zwischenmahlzeiten sind für Kinder wichtig. Aber was sind gesunde Snacks für zwischendurch?
Von Sabine Haas

Kinder zwischen zwei und fünf Jahren sind nicht nur ständig in Bewegung, sondern sie haben auch ständig Appetit. Das ist kein Wunder, denn der Körper braucht aufgrund des raschen Wachstums Energienachschub. Deshalb sind Zwischenmahlzeiten sinnvoll.

Kindersnacks für zwischendurch

Meist fordert das Kind die Zwischenmahlzeit von alleine ein, indem es vom Spielen hereinstürmt und „Mama, ich hab’ Hunger“ ruft. Ein belegtes Brot, ein Stück Obst oder ein Joghurt und zusätzlich eine Tasse Kakao sind ideal als kleine Zwischenmahlzeit. Weiterer Durst lässt sich mit zuckerfreien Obstsäften, Mineralwasser oder Früchtetee löschen. Manche Kinder spielen aber auch so selbstvergessen, dass sie ihren Hunger schlicht vergessen. Dann sollten Sie das Kind auffordern, zum Essen zu kommen.

Süßigkeiten - kein komplettes Verbot

Lassen Sie sich bei den Zwischenmahlzeiten nicht auf einen Handel mit Süßigkeiten ein. Denn spätestens im Alter von zwei Jahren werden Sie mit diesem leidigen Thema konfrontiert. Verständlich, denn Kinder sind nun mal kleine Schleckermäulchen. Deshalb hat Verbieten auch überhaupt keinen Sinn. Das steigert das Verlangen nur ins Unermessliche und führt zu überflüssigen Streitereien.

Geben Sie dem kindlichen Bedürfnis nach, aber gezielt. Süßes kann zum Beispiel in Form von Obst angeboten werden. Apfel, Birne oder Pfirsich statt Schokolade, Pudding mit einer Obstsoße als Nachtisch, leckere Quarkspeisen und Joghurt stillen den Hunger nach Süßem auf gesunde Art.

Natürlich sollten Sie Ihrem Kind hin und wieder ein Eis genehmigen, Schokolade oder ein Stück Kuchen oder Torte - bei Geburtstagen zum Beispiel. Naschen zwischendurch oder vor dem Essen sollten Sie jedoch nicht erlauben. Und halten Sie auch keine großen Vorräte. Das verführt Ihr Kind zum Quengeln und je länger es quengelt, desto mehr werden Sie geneigt sein, irgendwann nachzugeben. Besser also, wenn Sie erst gar keine Süßigkeiten im Haus haben.

Süßigkeiten nicht als Druckmittel verwenden

Benutzen Sie Süßigkeiten auch nie als Druckmittel, weder zur Belohnung noch als Entzug zur Bestrafung. Nach dem Genuss von Süßem das Kind immer zum Zähneputzen anhalten, sonst schlägt unerbittlich der Kariesteufel zu. Was Karies ist und was er mit den Zähnen macht, können Sie Ihrem Kind in diesem Zusammenhang auf spielerische Weise erklären.

Seien Sie den Kindern ein Vorbild

Als Eltern haben Sie in bezug auf die Ernährung eine große Vorbildfunktion, die Sie keinesfalls unterschätzen dürfen, denn Kinder sind Nachahmer. Was die Großen machen, möchten sie am liebsten sofort auch machen. Sie kopieren aber nicht nur gute, sondern auch schlechte Essgewohnheiten. Wenn Sie also wollen, dass Ihr Kind gesund aufwächst, ohne Fastfood, Chips und kalorienreiche Naschereien vor dem Fernseher, wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als selbst darauf zu verzichten.