Zusammengefasst lauten ihre Empfehlungen:
Die Ernährungspyramide existiert bereits seit 30 Jahren. Es gibt auch nicht nur eine, sondern verschiedene. So unterteilt zum Beispiel die sogenannte LOGI-Pyramide die Lebensmittel nach ihrer Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Gut sind Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse, die den Blutzuckerspiegel nur gering ansteigen lassen. Eine weitere Pyramide stammt von Robert Atkins, dem Erfinder der umstrittenen Atkins-Diät. Er empfiehlt, möglichst viel Fleisch zu verzehren.
So verschieden die Neuinterpretationen der Ernährungspyramide sind, eines haben sie gemein: Sie sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Nach wie vor am meisten anerkannt ist die oben vorgestellte Ernährungspyramide. Sie wird seit Jahren durch neue Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft erweitert. So wurde zum Beispiel die Aussage „Brot ist gut“ genauer definiert. Sie lautet nun: Vollkorn-Brot ja, Weißbrot nein. Eine der Institutionen, die bestehende Ernährungsregeln auf dem neuesten Forschungsstand hält, ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DEG). Sie hat eine dreidimensionale Ernährungspyramide entwickelt.
Für Blitz-Diäten ist die Ernährungspyramide nicht geeignet. Aber sie erlaubt eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung. Wenn Sie sich danach ernähren, führen Sie Ihrem Körper ausreichend Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu.