Kreta-Diät: Abnehmen wie im Urlaub

Auf Kreta ernährt man sich hauptsächlich vegetarisch. Die Nahrung ist reich an Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen oder Linsen sowie Obst. Fleisch, Wurst und Eier werden deutlich seltener verzehrt als in unseren Breitengraden. Statt Fleisch steht meist Fisch auf dem Speiseplan. Und auch Fett wird nicht so oft verwendet. Wenn, dann kommt Olivenöl zum Einsatz. Butter oder Sahne kennt die kretische Küche so gut wie gar nicht.

Frau macht Kreta-Diät

Gesundes Gemüse und Obst

Dass Obst und Gemüse gesund sind, ist allgemein bekannt. Sie enthalten Vitamine und zahlreiche bioaktive Stoffe, die beispielsweise die Verdauung regulieren, unerwünschte Abbauprodukte im Darm binden oder entzündungshemmend auf Magen- und Darmschleimhaut wirken. Sekundäre Pflanzenstoffe können sogar vor Krebs oder Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen. Es ist also von Vorteil, wenn bei Ihnen, wie auf Kreta, der Großteil Ihrer Nahrung aus Obst und Gemüse besteht.

Auch die in unseren Küchen etwas in Vergessenheit geratenen Hülsenfrüchte machen die Kreta-Ernährung so vielseitig und gesund. Sie enthalten neben Eiweiß viele Mineralstoffe und Vitamine - wie B-Vitamine, Kalzium, Magnesium und Eisen -, die wichtig für die Blutbildung, die Knochenfestigkeit und ein starkes Nervenkostüm sind. Weil sie so ballaststoffreich sind, dämpfen sie außerdem den Hunger.

Aber vergessen Sie bei der Ernährung à la Kreta den Knoblauch nicht. Der hat eine entzündungshemmende Wirkung und verlangsamt die Blutgerinnung, was einer Arterienverkalkung vorbeugen kann.

Fleisch und Fisch

Auch die Mengen sind wichtig. Obst und Gemüse sollten den Hauptanteil Ihrer Ernährung bestreiten. Bei Fleisch können Sie deutlich sparsamer sein als bisher. Weichen Sie stattdessen öfter auf Fisch aus. Am besten Seefisch. Der enthält neben Jod, das u.a. einer Schilddrüsen-Unterfunktion vorbeugen kann, auch wichtige Omega-3-Fettsäuren. Diese sollen die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und so helfen, Blutfettwerte und einen hohen Blutdruck zu senken. Zudem wirken sie positiv bei Gicht, Rheuma, Neurodermitis, Schuppenflechte oder entzündlichen Darmerkrankungen, weil sie entzündungshemmend sind.

Fett, das fit macht

Ein weiteres Geheimnis der kretischen Gesund-Küche ist das Olivenöl. Es enthält nämlich nicht nur wichtige Mineralstoffe, sondern auch viele gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe sowie Vitamin E. Dieses schützt die Zellwände vor schädlichen Angriffen freier Sauerstoffradikale, hält sie also sozusagen jung. Außerdem ist Olivenöl reich an Ölsäure, eine ungesättigte Fettsäure, die der Ablagerung von Cholesterin an den Blutgefäß-Wänden vorbeugt und damit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Brot zu jeder Mahlzeit

Brot gehört in Kreta zu jeder Mahlzeit. Gut für die Figur. Denn das Brot sättigt, und Sie werden bei der Hauptspeise nicht so kräftig zulangen. Sie sollten aber darauf achten, dass Ihr Brot aus Vollgetreide hergestellt wurde. Denn nur hier sind sättigende Ballaststoffe sowie Kalzium, Eisen, Magnesium, B-Vitamine und Folsäure noch in ausreichendem Maße enthalten.

Genießen statt Kalorien zählen

Wenn Sie sich wie die Kreter ernähren, werden Sie bald feststellen, dass auch der Genuss nicht zu kurz kommt. Denn die Mahlzeiten sind schmackhaft und bekömmlich. Dazu gehört auch hin und wieder ein Glas Rotwein, das vor Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann und Infektionen und Entzündungen vorbeugt.

Das Essen der Kreter ist leicht und macht trotzdem satt, weil Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln täglich auf dem Speiseplan stehen. Die enthalten wenig Fett, sättigen aber gut. Wenn Sie nicht übermäßig zuschlagen, brauchen Sie bei dieser Ernährung also noch nicht einmal Kalorien zu zählen, um lästige Pfunde zu verlieren.

Im ausführlichen ellviva-Special "Die Kreta-Diät" finden Sie weitere Informationen zur Kreta-Diät und viele leckere Rezepte.

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