Abnehmen durch Fahrradfahren

Radfahren macht Spaß und eine gute Figur. Wer ordentlich in die Pedale tritt, verliert schnell einige Kilos.

Das Fahrrad ist längst mehr als ein gemütlicher Drahtesel, es hat sich zu einem echten Trendsportgerät gemausert. Ob Mountainbike, Citybike, Faltrad, Liegerad oder E-Bike: Fahrradfahren ist angesagt! Dabei schont das Radfahren die Gelenke, die ja gerade bei Übergewicht strapaziert werden. Beim Abnehmen kann das Fahrrad daher sehr gut unterstützen. Radfahren zählt außerdem zu den Ausdauersportarten, bei denen der Körper besonders die eingelagerten Fettreserven angreift.

Radfahren – Abnehmen an der Frischluft

Radfahren hat viele Vorzüge. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, kann seinen Fettstoffwechsel ordentlich ankurbeln. Erledigen Sie kurze Wege ab sofort mit dem Rad – so kombinieren Sie Alltag und Training, ohne unangenehm ins Schwitzen zu geraten. Das schont nicht nur die Umwelt, es macht Sie auch fit. Und noch einen Vorteil hat das Radfahren: Anders als beim Lauftraining trägt der Sattel etwa 70 Prozent des eigenen Gewichts. So werden die Gelenke deutlich weniger belastet. Daher eignet sich Fahrrad oder Hometrainer für übergewichtige Menschen ganz besonders.

Was ist Übergewicht?

Über ein paar lästige Kilos zu viel ärgert sich fast jeder. Das ist aber längst noch nicht als Übergewicht zu betrachten. Denn wirkliches Übergewicht ist keine Frage des Aussehens, sondern ein gesundheitliches Problem. Es gibt verschiedene Kriterien, nach denen ein zu hohes Gewicht ermittelt wird. Wenn auch mittlerweile nicht ganz unumstritten, gilt der Body-Mass-Index (BMI) immer noch als Richtgröße. Bei Werten über 25 spricht man von Übergewicht. Mit dem BMI-Rechner von ellviva können Sie Ihren persönlichen BMI in wenigen Schritten errechnen lassen.

Radfahren: Gut für Muskeln und Fettverbrennung

Regelmäßiges Fahrradfahren tut der Gesundheit gut: Beispielsweise wird die Pumpfunktion des Herzens gekräftigt, der Stoffwechsel gesteigert und viele Muskeln beansprucht. Beim Radfahren sind es vor allem die Muskeln von Po, Beinen und die tiefer liegenden Rückenmuskeln, die am meisten gefordert werden. Mit Spinning (auch Indoorcycling genannt) lassen sich die genannten Muskeln sogar noch gezielter trainieren und definieren.

Und obwohl Sie im Sattel gegenüber dem Joggen nur halb so viele Muskeln belasten, ist Radfahren ideal zum Abnehmen geeignet. Der Grund: Radfahren kurbelt den Fettabbau an. Entscheidend für den Abbau von Fett sind allerdings Dauer und Intensität der Belastung. Bis der Körper zur Energiegewinnung auf eingelagerte Fettreserven zurückgreift, dauert es je nach Trainingszustand 20 bis 30 Minuten. Vorher werden hauptsächlich Kohlenhydrate verbraucht. Erst nach etwa 40 Minuten läuft die gewünschte Fettverbrennung auf Hochtouren – vorausgesetzt, die Belastungsintensität bleibt konstant. Je nach Geschwindigkeit können so pro Stunde Radfahren zwischen 240 und 800 Kilokalorien verbrannt werden.

Tipp: Sie möchten wissen, wieviel Fett Sie beim Radfahren oder auch anderen Sportarten verbrauchen? Antworten liefert Ihnen der Fettverbrennungs-Rechner von ellviva.

So geht’s: Abnehmen mit dem Fahrrad

Alle, die mit dem Fahrrad abnehmen möchten, sollten ein paar wichtige Faktoren beachten.

  1. Achten Sie auf eine fett- und zuckerreduzierte, ausgewogene Ernährung. Sport und Bewegung sind zwar die Grundlage für einen höheren Kalorienverbrauch und damit auch für den Abbau von Fettreserven, die Ernährung ist aber ebenso wichtig. Um Muskeln aufzubauen, brauchen Sie ausreichend Eiweiß. Gute Eiweißlieferanten sind beispielsweise Soja, Hähnchen oder Hühnereier.
  2. Trinken Sie möglichst viel! Wer abnehmen möchte, sollte am Tag zwischen zwei und drei Litern Wasser zu sich nehmen. Beim Radfahren kommen Sie je nach Intensität ordentlich ins Schwitzen. Dadurch verliert man Flüssigkeit, die ausgeglichen werden muss. Faustregel: Trinken Sie pro Rad-Stunde eine Flasche Wasser (0,7l). Weitere gute Durstlöscher sind ungezuckerter Kräuter- oder Früchtetee und dünne Saftschorlen.
  3. Kombinieren Sie Alltagsfahrten mit Freizeittouren und Sporteinheiten. Die Alltagsfahrten (zum Beispiel ins Büro, zur Kita, zum Einkaufen) sollen Sie möglichst häufig mit dem Rad zurücklegen – damit kommen Sie grundsätzlich in Bewegung. Die Freizeitfahrten sorgen für längere Rad-Einheiten, beispielsweise bei einer zweistündigen Tour am Sonntag. Bei den sportlichen Einheiten sollten Sie mehrmals pro Woche etwas kräftiger in die Pedale treten, damit Sie ins Schwitzen geraten. Auch ein paar Steigungen gehören dazu. 

Kurz gesagt: Versuchen Sie möglichst oft und gleichmäßig zu radeln. Ein zügig hinaufgefahrener Hügel kurbelt die Verbrennung an, beschleunigt aber auch Ihre Ermüdung. Übertreiben Sie es damit nicht. Um Fett zu verbrennen, kommt es nicht so sehr auf die Geschwindigkeit an, sondern auf das Durchhalten.

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Fazit: Abnehmen mit dem Fahrrad

Das Radfahren ist für alle geeignet, die abnehmen möchten oder allgemein etwas fitter werden wollen. Auch Untrainierte kommen mit dem Rad als Sportgerät wieder schnell in Gang, denn das Rad trägt einen Großteil des Eigengewichtes. Radfahren ist daher weniger anstrengend. Davon profitieren vor allem Menschen mit Übergewicht, denn das Radfahren schont ebenso wie Schwimmen die Gelenke. Um mit dem Radfahren effektiv abzunehmen, sollte man häufig und ausdauernd in die Pedale treten. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden: Eine ausgewogene Ernährung erhöht den Trainingserfolg.